Pfarrei St. Michael Beromünster
Das Chorherrenstift Münster geht sicher in die karolingische Zeit zurück. Graf Ulrich von Lenzburg hat 1036 dem Stift eine Kirche samt ihren Einkünften geschenkt. Unter dem Chor befindet sich die Krypta des wohl legendären Bero, aber auch Ulrichs von Lenzburg. Im 13. Jahrhundert erfolgten wichtige Veränderungen, die dem Gebetsdienst und der Liturgie der Chorherren entgegenkamen.
Im 17. Jahrhundert bekam die Kirche ein barockes Aussehen. Hundert Jahre später erfolgte ein letzter Umbau in Richtung Rokokoausstattung. Das Stift hat das religiöse und kulturelle Leben des Fleckens über tausend Jahre wesentlich beeinflusst.
Gründungssage
In der Geschichte des Chorherrenstifts entstand wegen der Namensform und Bemerkungen in frühen Archivquellen die nicht näher verifizierbare Legende, der Aargaugraf Bero habe das Stift im 10. Jahrhundert eingerichtet.
